Workshops

Unsere Workshops richten sich an Kinder und Jugendliche, die sich für die lateinamerikanische Kultur interessieren und vielleicht auch ein wenig Spanisch lernen möchten Die Sprache vermitteln wir spielerisch mit der “lotería”, das ist das traditionelle, mexikanische Bingo. Wir bieten an, mit den Teilnehmern Masken aus Kokosnüssen und anderen Naturmaterialien zu bauen. Jede/r darf sein dekoratives Exemplar mit nach Hause nehmen.

Lateinamerikanische Tänze, vor allem Salsa, gehören zum sportiven Teil unseres Angebots und sollen vor allem Spaß machen und die Freude an der Bewegung vermitteln. Nichts behindert mehr beim Tanzen als der Perfektionismus!

Damit nicht nur Kalorien verbrannt, sondern auch konsumiert werden, bieten wir an, gemeinsam mexikanisch zu kochen und zu essen. Bei einem workshop über mehrere Tage ist auch ein Kochkurs inbegriffen: wir backen z.B. handgemachte Tortillas und machen scharfe Salsas.

  1. Mexikanische Volksküche

Hier soll der Gaumen der Schülerinnen und Schüler angeregt werden, auch mal Avocados, Chili, Mais, Bohnen, Kakao, Vanille, Amarant  usw. zu genießen, und zwar in den unterschiedlichen Varianten: als Salsa, als Quesadilla (eine Art gebackener Wrap), als Salat, als Aufstrich, als Kuchen etc. Außerdem sollen in der AG auch Licuados und Jugos, Shakes und Säfte, ausprobiert und natürlich verköstigt werden. Nicht nur Bananen, sondern auch Sellerie, Rote Beete oder Spinat werden hier verarbeitet und natürlich verköstigt. Nebenbei sollen die Schüler-innen auch etwas über den Ursprung der Nahrungsmittel erfahren. (Mario Vázquez)

  1. African Dancehall

Das ist eine Musik- und Tanzrichtung, die eine Mischung sowohl jamaikanischer, als auch afrikanischer Rhythmen aufweist. Dancehall stammt ursprünglich aus Jamaika und schafft es mit seiner bassgeladenen Musik einen ausdrucksstarken und lebendigen Tanz hervorzubringen. Mischt man dazu Tanzrichtungen, die aus Afrika stammen, wie z.B. der Azonto oder Kuduro, entsteht eine tolle Mischung beider Tanzstile, das African Dancehall. Es bringt einen nicht nur sehr zum Schwitzen, sondern bringt außerdem beim gemeinsamen Tanzen auch eine tolle Gruppenatmosphäre hervor. Es kann gut vorkommen, dass manchmal HipHop Elemente mit einfließen können, das hängt aber vom Lehrer ab. Ich konzentriere mich hauptsächlich darauf, afrikanische Elemente mit einzubauen und eventuell auch einige Tanzmoves aus dem Afro House reinzumischen, damit das Endergebnis vielseitig und motivierend erscheint. (Lucía Saca)

  1. Ganzkörpertraining: umsonst und draußen!

Durch den Einsatz eines nicht elastischen Gurt- und Seilsystems hat man die Möglichkeit verschiedenste Körper- und Muskelpartien beliebig zu trainieren. Die Bänder sind überall einsetzbar, vor allem draußen. Es ist eine alltagsrelevante und sportartübergreifende Trainingsform. Schwerpunkte des Trainings sind Stabilität und Koordination, Kraft und Ausdauer. (Mario Sosa)

  1. Gitarrenunterricht

Für Schüler_innen,die Interesse daran haben, Gitarre zu lernen oder vielleicht bereits spielen und sich verbessern wollen. Verschiedene Rhythmen und Gesang werden unterrichtet. Dies ist erfahrungsgemäß nur in Zweiergruppen sinnvoll, die jeweils 20 Min. Unterricht erhalten. (Victor Ibanez)

  1. Bewegungstheater – Ein Weg zum Glück

Bewegung und Tanz drücken das aus, wozu die Worte fehlen. Beides unterstützt die körperliche und emotionale Ausgeglichenheit, macht Spaß und ist kreativ. Ziel ist es, den Schüler_innen die Grundlagen und das Handwerk des Tanzes und des Bewegungstheaters zu vermitteln, interkulturelle Begegnungen zu fördern und Differenzen als Herausforderung und Bereicherung zu begreifen. Bewegung und Tanz fördern die geistige und körperliche Entwicklung, das Selbstbewusstsein, das Engagement, die Persönlichkeitsentwicklung, das Körperbewusstsein und die Entwicklung und Wahrnehmung der Körpersprache. (María Magdalena González)

  1. Freie Erzählkunst: Geschichten erzählen als effektives Mittel der Sprachförderung.

Die Schüler_innen bekommen Anleitung, um einen bestimmten Stoff in eine Geschichte zu fassen. Sie arbeiten mit Stimme, Sprache, Gestik, Bewegung. So bringen sie ihre innere Vorstellungswelt nach draußen und lernen sich auszudrücken. Außerdem ist eine besondere Herausforderung zu lernen, die Spannung in einer Geschichte zu mit verschiedenen Ausdrucksmitteln zu halten. (María Magdalena González)

  1. Videoproduktion

Die Schüler_innen lernen, wie ein kurzer Film entsteht und werden mit praktischen Übungen soweit kommen, dass sie am Ende der AG einen eigenen Film zeigen können. Es werden ein bis zwei Themen ausgewählt, je nachdem, wie viele Teilnehmer_innen die AG hat. Die Relevanz des Themas wird gemeinsam begründet, dann folgt die Recherche und die Entwicklung eines Storyboards. In diesem wird festgelegt, was genau für Szenen gefilmt werden. In der praktischen Umsetzung lernen die Teilnehmer_innen die verschiedenen Aufgabenbereiche hinter der Kamera kennen. Es folgt die Auswahl des Materials und der Schnitt des Films. Anhand von Filmbeispielen lassen sich bestimmte handwerkliche Tricks und Kniffe zeigen. (Irene Erlenbach)