Der Tod als Grenzerfahrung und universelles Erlebnis ist der Leitgedanke der “Fiesta de Día de Muertos”. In der besonderen Begegnung zwischen Leben und Tod treffen koloniale und prähispanische kulturelle Traditionen aufeinander. Gleichzeitig sind die Unterschiede, die im Leben eine Rolle spielen, aufgehoben. Calaca e.V. hat dieses Fest nach Berlin gebracht und feiert es seit mehr als dreißig Jahren regelmäßig. Längst nehmen Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln an dem mexikanischen Fest teil und treffen auf eine einzigartige familiäre Stimmung, geprägt von Respekt und Anteilnahme gegenüber dem jeweils anderen. Das gemeinsame Gedenken verbindet Menschen, die sich sonst vielleicht nie begegnet wären.

Die Besucher erwartet ein buntes Abendprogramm mit einer Ofrenda für die Verstorbenen, an der sich alle Gäste mit Fotos, Blumen, Kerzen und Erinnerungsstücken beteiligen können. Theater, Tanz, Performance und Live-Musik kreisen um die zentralen Themen Leben, Tod und Erinnerung. 

Auch Rassismus und Kolonialismus sind eng mit dem Mexikanischen Totenfest verbunden und werden im Rahmen der Veranstaltung thematisiert.
Das Familienfest vermittelt den Kreislauf von Leben und Tod auf spielerische und kreative Weise. Theater und Geschichten, Workshops und viele nette Skelette bilden den Rahmen für die aktive Teilnahme der Kinder an der Gestaltung der Ofrenda für die Verstorbenen.

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